Tu was gegen Gewalt: Wegsehen ist keine Lösung

Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt, dass die Anzahl der erfassten Fälle der gefährlichen und schweren Körperverletzungsdelikte im Vergleich zum Vorjahr zwar nahezu gleich geblieben ist: 61.194 registrierte Fälle 2018, im Vorjahr waren es 61.502. Allerdings sieht man im Zehnjahresvergleich, dass die Fallzahlen seit 2016 ansteigen. Daher ist es wichtig, Gewalt nicht zu tolerieren: Lasst uns gemeinsam für ein gewaltfreies Miteinander einstehen!

Eine gefährliche Körperverletzung liegt bereits dann vor, wenn mehrere Täter gemeinschaftlich handeln, auch ohne Einsatz von Waffen oder gefährlichen Werkzeugen. Gruppentaten sind bei Minderjährigen verbreiteter als bei älteren Personen. Häufig sind auch die Opfer Jugendliche oder junge Erwachsene.

Nachdem die Zahl der gefährlichen und schweren Körperverletzungsdelikte seit 2009 kontinuierlich gesunken ist, verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik seit 2016 (61.281 Fälle) erstmals wieder einen Anstieg der Fälle, wie der Zehnjahresvergleich der Infografik zeigt (2015: 56.479 Fälle).

Infografik zur Körperverletzung

 

Besorgniserregend ist nach wie vor, dass nahezu ein Drittel (29,8 Prozent) der Tatverdächtigen während der Tat unter Alkoholeinfluss stand. Der Großteil der Tatverdächtigen war männlich (88,6 Prozent), Minderjährige und Heranwachsende machten 37,5 Prozent aller Tatverdächtigen aus.

Tu was... gegen Gewalt

 

Aktuelle Daten und Fakten zu wichtigen Themen wie Wohnungseinbruch, Taschendiebstahl, Kindesmissbrauch, Tatmittel Internet, Diebstahl unbarer Zahlungsmittel, Kindesmisshandlung, Betrug im unbaren Zahlungsverkehr und Körperverletzung bieten unsere Infografiken, die die aktuellsten Daten aus der Polizeilichen Kriminalstatistik 2018 enthalten.

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