Initiative

Zivilcourage auf vier Rädern

Wenn Zivilcourage ins Rollen kommt: Der bundesweit erste Bus im neuen Design der Aktion-tu-was fährt nun Fahrgäste durch Heilbronns Straßen. Ganz nebenbei macht er mit seiner farbenfrohen Aufmachung Werbung für die Zivilcourage-Regeln der bundesweiten Initiative der Polizei.

Mundaufmacher, Hilfeholer und Polizeirufer machen auch als Beklebung auf einem Bus des öffentlichen Nahverkehrs eine gute Figur. Die Botschafter der Aktion-tu-was präsentieren die Regeln zur Zivilcourage als rollende Werbung in der Stadt Heilbronn. Dort fährt der bundesweit erste Bus, der die Initiave der Polizei bewirbt. Feierlich in Betrieb genommen wird das Werbegesicht natürlich auf der Bundesgartenschau in Heilbronn. Damit zeigt sich das neue Einsatzgefährt für Zivilcourage gleich einem großen Publikum, bevor es seinen regulären Dienst als Stadtlinienbus antritt.

Ziel der Werbeaktion: Die Regeln zur Zivilcourage sollen  bei möglichst vielen Menschen bekannt gemacht werden. Denn auffällig ist das neue Design allemal - und bleibt hoffentlich bei vielen Menschen noch lange in Erinnerung. Denn die Regeln für den Ernstfall wollen gelernt sein. Je öfter der Bus also seine Runden dreht, desto mehr werden die Tipps wie Polizei rufen, Opfer versorgen oder sich als Zeuge zur Verfügung stellen bekannt gemacht. 

Fahrende Werbung macht für die Aktion-tu-was bereits eine Straßenbahn in Mannheim, eine Stadtbahn in Stuttgart folgt bald. Zu hoffen bleibt, dass nicht nur Zivilcourage selbst Nachahmer findet, sondern auch die Werbung dafür.

Die Regel im Überblick

Bus mit Beklebung der Aktion-tu-was