Wenn Liebe zur Bedrohung wird

Blumen vor der Türe, unzählige SMS, nächtliches Herumlungern vor dem Fenster - was anfänglich wie unbeholfenes Werben für die Liebe wirkte, entpuppt sich mit der Zeit mehr und mehr als Terror für die Betroffenen. Stalker belästigen, verfolgen, terrorisieren, um Macht und Kontrolle über ihre Opfer zu erlangen. Lies, was Du dagegen tun kannst.

Stalking kann jeden treffen. Egal ob jung oder alt, unabhängig von Beruf und Einkommen. Frauen sowie Männer können damit konfrontiert werden, wobei Frauen überdurchschnittlich betroffen sind. In 75 Prozent der Fälle kennen die Betroffenen die stalkende Person.

Egal ob Stalker aus Rache oder aus verschmähter Liebe handeln, wichtig ist, dass Du Dir Hilfe holst. Oder wenn Du solch ein Verhalten in Deinem Freundes- oder Bekanntenkreis mitbekommst, dem Opfer Deine Unterstützung anbietest.

Geh zur Polizei und erstatte Anzeige!

Von wenigen Ausnahmen abgesehen, hat sich gezeigt, dass vor allem schnelles und konsequentes Einschreiten der Polizei gegen Stalkende Wirkung zeigt und die Belästigungen nach einer Anzeige häufig aufhören.

Das kannst Du tun:

  • Mache dem Stalker unmissverständlich klar, dass Du keinerlei Kontakt mehr wünschst und bleibe konsequent!
  • Öffentlichkeit kann schützen: Informiere Dein gesamtes Umfeld (z. B. Familie, Freunde, Arbeitskollegen und Nachbarn). 
  • Bei einer akuten Bedrohung (z. B. wenn der Stalker Dich verfolgt, in Deine Wohnung eindringt, ein Angriff bevorsteht) alarmiere die Polizei über den Notruf 110.
  • Wichtig ist auch, alles zu dokumentieren, was der Stalker schickt, mitteilt oder unternimmt, damit Du Fakten und Beweismittel hast.

Ausführliche Informationen und Tipps zum Thema Stalking und welche Möglichkeiten Du hast:

Stalking

Opferinformationen Stalking

Frau schlägt Hände vors Gesicht vor dem Laptop